3 Geheimtipps für deinen nächsten Filmabend: The Game, The Founder und Palm Springs.

3 Geheimtipps für deinen nächsten Filmabend

Es ist wieder merklich kühler draussen und spätestens jetzt werden auch Outdoor-Fans darüber nachdenken, den einen oder anderen Abend vor dem Fernseher zu verbringen. Doch welcher Film soll es sein? Die Auswahl heutzutage ist riesig, sei es bei Streaming-Diensten oder den Filmen selbst. Auch ich habe mich in den letzten Wochen durch die riesige Filmauswahl gewühlt und drei Filme für euch gefunden, die kaum jemand kennt, ihr euch aber unbedingt anschauen solltet.

«The Founder»

Filmtipp: The Founder mit Michael Keaton.
Bild: Ascot Elite

Nach diesem Film wirst du McDonald’s mit anderen Augen sehen. Der Film erzählt die (mehr oder weniger) wahre Geschichte des Gründers Ray Kroc der erfolgreichen Fast-Food-Kette. Das Problem: Eigentlich ist er gar nicht der Gründer. Die eigentlichen Erfinder von McDonalds, des modernen Fast-Food-Konzepts, das wir heute so lieben und hassen, sind nämlich zwei Brüder. Wie es dazu kam, dass man heute nichts mehr von ihnen weiss, ausser deren Familiennamen, erzählt dieser Film.

Die Geschichte gibt dabei zwei Arten des amerikanischen Traums wider: Einmal wäre da die klassische «vom Tellerwäscher zum Millionär», aber durch Innovationsgeist und ehrliche Arbeit. Sie wird ironischerweise von den Gebrüdern McDonalds verkörpert, die so gar nicht zum heutigen Image des Fast-Food-Riesen passe. Und dann wäre da noch Ray Kroc, der Kapitalist, dem Erfolg und Umsatz wichtiger ist als alles andere.

Verfügbarkeit

Der Film ist aktuell in keinem Streaming-Abo enthalten. Du kannst ihn aber auf diversen VoD-Plattformen wie Apple TV, Sky Store oder Kino on Demand ab 3,50 Franken mieten.

Achtung: Auf YouTube kann man den Film ebenfalls mieten. Allerdings ist er nur auf französische verfügbar, obwohl in der Beschreibung steht, er sei auf auch auf Deutsch.

«Palm Springs»

Filmtipp: Palm Springs mit Andy Samberg.
Bild: Hulu

«Palm Springs» ist eine dieser Independenz-Perlen, die trotz grossartiger Kritiken noch immer ein Schattendasein fristen. Vielleicht liegt es daran, dass der Film mitten in der Coronapandemie erschienen ist. Vielleicht aber auch an Darsteller Andy Samberg, der einigen Leuten durch sein kindsköpfige Art in «Brooklyn Nine-Nine» etwas auf die Nerven geht.

Ich kann aber nur sagen: Schaut euch diesen Film unbedingt an. «Palm Springs» nimmt das bekannte Konzept von «Täglich grüsst das Murmeltier» und fügt diesem ein paar neue Elemente hinzu. Andy Samberg ist für einmal nicht so überdreht, wie man ihn sonst kennt, ja geradezu reflektiert als Charakter. Genauso grossartig ist Cristine Milioti, die ordentlich Schwung in die altbekannte Geschichte bringt. Am besten ist aber J. K. Simmons, der nur eine kleine Rolle hat, aber definitiv (einen amüsanten) Eindruck hinterlässt.

Verfügbarkeit

Aktuell kannst du den Film nur auf Kino on Demand als Stream mieten. Dort kostet er 4,99 Franken. Zuweilen ist er auch auf Prime Video verfügbar und natürlich als DVD und BluRay.

«The Game – Das Geschenk seines Lebens»

Bild: Ascot Elite

Denken wir heute an den Regisseur David Fincher, denken wir auch automatisch an Filme wie «Alien 3», «Sieben», «Fight Club» oder vielleicht auch «The Social Network». Ein Film von ihm geht aber fast immer vergessen: «The Game». Erschienen ist er 1997 mit Michael Douglas in der Hauptrolle und einem blutjungen Sean Penn in der Nebenrolle. Letzterer schenkt seinem reichen Bruder einen Gutschein für ein sehr seltsames Spiel, das auf jede Person individuell zugeschnitten wird. (Das klingt jetzt sehr horrormässig, aber keine Angst, der Film ist nichts dergleichen).

Obwohl der Film in einigen Aspekten nicht so gut gealtert ist, bietet er unter dem Strich noch immer richtig gute Unterhaltung. Vor allem aber ist er ein ordentlicher Mindfuck. Eben so, wie man es von Fincher gewohnt ist. Weshalb es der Film nie zum Kultstatus geschafft hat? Womöglich, weil er nicht so schockierend wie «Sieben» ist und nicht so vielschichtig wie «Fight Club». Sehenswert ist er trotzdem und daher auf dieser Liste.

Verfügbarkeit

Du kannst «The Game» bei Raktuen TV, YouTube oder Apple TV mieten. Je nach Anbieter gibt’s den Film schon ab 3,50 Franken.

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