Cupra Born: Das ist der neue spanische Elektroflitzer mit „Turbo Boost“

Die Seat-Tochtermarke Cupra hat mit dem Cupra Born sein erstes vollelektrische Auto vorgestellt, das auf der MEB-Plattform von Volkswagen basiert. Der Cupra Born wird in der Schweiz ab 38.500 Franken (150 kW / 58 kWh) erhältlich sein und geht ab September im Volkswagen-Werk Zwickau in Produktion.

Motorisierung, Batterie und Reichweite

Der Cupra Born wird in mehreren Konfigurationen (Motor und Batterie) verkauft. Das Topmodell wird mit 77 kWh-Akku angeboten, womit eine WLTP-Reichweite von bis zu 540 Kilometern erreicht werden kann. Mit dem optionalen „e-Boost“ kann die Leistung des 150 kW starken Motors kurzweilig sogar auf 170 kW (231 PS) erhöht werden. Diese Funktion wird allerdings erst ab 2022 verfügbar sein.

Das Basismodell ist mit einem 110 kW Heckmotor und einer 45 kWh Batterie ausgestattet. Damit soll der Cupra Born immerhin auf eine Reichweite von 340 Kilometern kommen. Noch ist unklar, ob das Basismodell ebenfalls in der Schweiz angeboten wird.

Der Cupra Born Heckansicht
Bild: Cupra

Hierzulande spricht der spanische Automobilhersteller von zwei Akkukapazitäten mit wahlweise 45 bis 58 kWh und einer Reichweite von 340 bis 420 km sowie von den zwei Leistungsstufen mit 110 kW (150 PS) und 150 kW (204 PS).

Bezüglich Ladeleistung sind noch nicht alle Details bekannt – zumindest nicht für die Varianten mit 45 und 58 kWh Batterie. Cupra gibt nur an, dass die 77-kWh-Batterie des Cupra Born an einer 125-kW DC-Schnellladestation angeschlossen werden kann und da in nur sieben Minuten Ladezeit eine Reichweite von 100 Kilometern „getankt“ wird.

Eine Version mit Dual-Motor ist zumindest zum Start nicht geplant. Weitere Konfigurationen des Cupra Born schliesst der spanische Automobilhersteller indes nicht aus.

Der Innenraum des Cupra Born
Bild: CUPRA

Optik und Interieur

Cupra setzt auf die Cupra-typischen Kupfer-Akzente, die sich beim Logo, dem Frontgrill und den Felgen bemerkbar machen. Ganz allgemein kommt der Cupra Born im Vergleich zum „Schwestermodell“, dem VW ID.3, sichtbar sportlicher und insgesamt mit einem aggressiveren Erscheinungsbild daher.

Die Kupfer-Akzente sind auch im Interieur präsent, unter anderem bei den Lüftungsdüsen oder bei einigen Knöpfen am Lenkrad. Auch wenn der Cupra Born auf der MEB-Plattform basiert, hebt sich das Interieur dank der klassischen Mittelkonsole optisch doch leicht vom VW ID.3 ab. Mehr oder weniger identisch ist die Anordnung des grossen Touchscreens in der Mitte und des kleineren Bildschirms mit allen relevanten Fahrerinformationen drauf.

Der Cupra Born bietet ein Kofferraumvolumen von 385 Litern – genauso viel, wie beim VW ID.3.

Bruno Rivas
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