Oppo A53s im Test.

Das Einsteiger-Handy Oppo A53s lässt die Muskeln spielen – ausser bei der Kamera

Der chinesische Smartphone-Hersteller duelliert sich derzeit in der Flaggschiff-Kategorie mit Apple und Samsung. Fernab dieses Kräftemessens präsentiert Oppo ein Einsteiger-Handy mit Premium-Touch. Doch stimmt auch die Technik unter der Haube?

Das Oppo A53s bietet einen üppigen 6,5-Zoll-Display im 20:9 Seitenverhältnis. Mit einer Bildwiederholungsrate von 90 Hertz eignet er sich auch gut für anspruchsvolle Games. Im Test hat der Screen mit Farbtreue und Helligkeit überzeugt.

Oppo A53s im Test.
Bild: vybe

Das Gehäuse ist hübsch, die blaue Farbe (offiziell Fancy Blue) unseres Models ändert sich auf der (rutschigen) Rückseite je nach Blickwinkel.

Oppo A53s im Test.
Bild: vybe
Oppo A53s im Test.
Bild: vybe
Oppo A53s im Test.
Bild: vybe

Viel Ausdauer

Entsperrt wird das Smartphone per Gesichtserkennung. Alternativ geht’s auch mit dem Finderabdrucksensor auf der Rückseite, den man gut mit dem Zeigefinger erreicht. Für die nötige Ausdauer sorgt ein Akku mit 5000 mAh, der mit einer Schnelllade-Funktion auch zügig wieder einsatzbereit ist. Der Speicher ist mit 128 GB am Minimum für ein heutiges Smartphone. Wer noch mehr Speicher braucht, kann ihn via SD-Karte erweitern (ja, solche Smartphones gibt’s noch).

Software

Mit der Software geht es schlank in den Frühling. Auf dem Oppo A53s ist Android 10 installiert, welches mit Oppos Color 7.2 ergänzt wird (aktuelle Version beim Test). Auf dem Smartphone befindet sich fast keine Bloatware. Das Bild prägen Google-Apps.

Kamera

Gemischte Gefühle hinterlässt die Kamera mit drei Linsen (13 MP Hauptkamera, 2 MP Makrolinse und 2 MP für Tiefeninformationen). Die Bildqualität ist okay, wird aber meinen (hohen) Ansprüchen an ein Smartphone nicht gerecht. In normalen Modus befindet sich das Objekt ungewöhnlich nah an der Kamera. Das führt dazu, dass man weit nach hinten laufen muss, wenn man ein Gebäude komplett fotografieren will. Was ich damit meine, seht ihr im Vergleich mit dem P30 Pro, dem zwei Jahre alten Flaggschiff von Huawei:

Vergleich zwischen dem Oppo A53s und dem Huawei P30 Pro.
Kameravergleich zwischen dem Oppo A53s und dem Huawei P30 Pro.
Bild: vybe
Kameravergleich zwischen dem Oppo A53s und dem Huawei P30 Pro.
Bild: vybe

Der Trick ist, dass man in den Experten-Modus wechselt, dann ist der Winkel breiter:

Fotovergleich zwischen dem Oppo A53s und dem Huawei P30 Pro.
Bild: vybe

Warum das so ist, bleibt ein Rätsel. Zudem handelt es sich, beim Experten-Modus, wo man ISO-Wert und andere Werte manuell festlegen kann, um keinen richtigen Profi-Modus. Die Bilder werden wie alle anderen gespeichert, also nicht im RAW-Format, wie man das erwarten könnte. Die Frontkamera knipst übrigens mit 8 Megapixeln.

Wie die Kamera des Oppo A53s im Alltag knipst

Während des Tages

Oppo A53s Kamera-Test: Beispielfoto.
Bild: vybe
Oppo A53s Kamera-Test: Beispielfoto.
Bild: vybe
Oppo A53s Kamera-Test: Panorama
Bild: vybe

Makroaufnahme

Oppo A53s Kamera-Test: Tiefenunschärfe
Bild: vybe

Nachtmodus

Oppo A53s Kamera-Test: Nachtmodus.
Bild: vybe
Oppo A53s Kamera-Test: Nachtmodus
Bild: vyb

Zoom (nur digital)

Fazit zum Oppo A53s

Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Wer sein Schwergewicht auf Videos, Games oder Surfen legt, wird mit der durchschnittlichen Kamera gut leben können. Für ein Einsteiger-Smartphone erhält man jedenfalls viel aktuelle Technik. Das Oppo A53s gibt es aktuell online ab einem Preis von rund 175 Franken.

Du willst dir ein weiteres Budget-Handy anschauen? Dann schau dir das Nokia 5.3 an.

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