Huawei P50 Pro Start in der Schweiz.

Das Huawei P50 Pro kommt! Alles, was wir bisher über das Smartphone wissen

In einer Welt ohne US-Bann wäre das Huawei P50 Pro seit bald einem Jahr draussen und ich würde hier über den bevorstehenden Launch des P60 Pro schreiben. Stattdessen warten wir noch immer auf den globalen Launch des nächsten Flaggschiffs von Huawei. Dieser hat am 12. Januar 2021 offiziell begonnen. Dann ist das Gerät erstmals ausserhalb Chinas zum Kauf angeboten worden – wenn auch nur in Malaysia. Bis Ende Januar soll das Smartphone allerdings in vielen weiteren Ländern erscheinen. Dass die Schweiz da auch dazu gehört, ist sehr wahrscheinlich. Damit du weisst, was dich erwartet, haben wir hier alle relevanten Informationen wie Startdatum, Preise und natürlich die Technik des P50 Pro zusammengetragen.

Was bietet das Huawei P50 Pro?

Das Huawei P50 Pro erscheint mit einer Displaydiagonale von 6,6 Zoll. Das verbaute OLED-Display löst mit 2700 x 1228 Pixeln auf und hat eine Bildwiederholungsfrequenz von 120 Hertz. Zwar hat das P50 Pro den top modernen Snapdragon 888 verbaut, allerdings nur in der 4G-Variante. Beim Arbeitsspeicher gibt es eine Basisversion mit 8GB RAM und eine bessere Variante mit 12GB RAM. Beim internen Speicher kommen beide mit 256 GB RAM daher.

Huawei P50 Pro: Alles über das neue Smartphone.
Zumindest in China ist das P50 Pro in vier Farben erhältlich. Ob es auch alle in die Schweiz schaffen, ist fraglich. | Bild: Huawei

In Sachen Laden gibt es gewohnt viel Leistung. Kabelgebunden lädst du das P50 Pro mit 66 Watt, kabellos mit bis zu 50 Watt. Damit ist der 4360 mAh grosse Akku so oder so in unter einer Stunde geladen. Das P50 Pro ist übrigens auch wasser- und staubdicht. Das garantiert eine IP68-Zertifizierung.

Die Kamera des P50 Pro ist erneut top

Das Killer-Feature des P50 Pro ist aber wieder die Kamera. Obwohl das Leica-Branding weggefallen ist, konnte das P50 Pro im Test von DXOMARK überzeugen und steht auch im Januar 2021 noch immer an der Spitze des Kamera-Rankings. Etwas überraschend ist, dass das P50 Pro beim Zoom keine neuen Massstäbe setzt. Mit einem optischen Zoomfaktor von 3,5 liegt der Wert sogar unterhalb desjenigen des P40 Pro, das einen 5-fachen optischen Zoom hat. Das muss natürlich nichts heissen, denn digitale Vergrösserungen werden immer besser und können für Kompensation sorgen. Digital kannst du mit dem P50 Pro dann auch 100-fach vergrössern. Erfahrungsgemäss sieht dass dann aber meistens nicht so gut aus.

Schade ist auch, dass Huawei den Ultraweitwinkel-Sensor auf 13 Megapixeln zurückgestuft hat. Beim P40 Pro war dieser noch 40 Megapixel. Klar, viele Megapixel machen nicht automatisch ein besseres Foto, also bleibt nur zu hoffen, dass der neue Sensor genug Licht einfängt, um trotzdem gute Ultraweitwinkelfotos zu ermöglichen. Dafür ist die Auflösung der Periskoplinse von 50 auf 64 Megapixel gestiegen. Dank Pixel-Binning sollen so viel schönere Fotos entstehen.

Unter dem Strich kann man sagen, dass das P50 Pro mit einem merklich anderen Kamerasetup als das P40 Pro daherkommt, bei ich gespannt bin, wie es sich in unserem Alltagstest schlägt.

Hat das Huawei P50 Pro Google-Apps?

Nein, auch das Huawei P50 Pro muss weiterhin ohne Google Mobile Services (GMS) auskommen. Damit bleiben dir nicht nur die Google-Apps verwehrt, sondern du wirst auch mit den bekannten Einschränkungen leben müssen. Diese Einschränkungen hängen wie immer davon ab, welche Anwendungen du verwendest. Viele Apps laufen auch ohne GMS einwandfrei. So lassen sich nach unserer Erfahrung beliebte Apps wie Spotify, WhatsApp, Facebook oder Instagram problemlos nutzen. Einige bekannte Apps sind sogar offiziell in der AppGallery verfügbar, etwa TikTok, Snapchat, Microsoft Office, TomTom oder Telegram. Auch bei den Mobile Games hat man mittlerweile eine ordentliche Auswahl bekannter Spiele.

Wo du Abstriche machen musst, ist bei Apps, die auf GMS angewiesen sind. So wirst du wichtige Schweizer Apps wie SBB oder Twint nur eingeschränkt nutzen können. Viele Banking-Apps funktionieren überhaupt nicht, da die Google-Protect-Zertifizierung fehlt. Einzig die UBS und einige Neo-Banken wie Yuh, Neon oder Revolut sind offiziell in der AppGallery verfügbar und funktionieren einwandfrei.

Kommt das Huawei P50 Pro mit HarmonyOS?

Huawei HarmonyOS
Bild: Huawei

Nein. Huawei hat im Januar bestätigt, dass vorerst kein globaler Launch von HarmonyOS für Smartphones geplant ist. Zwar gibt es auch in der Schweiz bereits Smartwatches und Tablets mit HarmonyOS, bei Handys scheint Huawei aber noch vorsichtig zu sein. Stattdessen wird das P50 Pro wohl auch EMUI 12 vorinstalliert haben. Das ist die eigene Benutzeroberfläche von Huawei, die in diesem Fall auf Android 11 basiert. Optisch sieht EMUI 12 allerdings mehr oder weniger exakt so aus wie HarmonyOS und hat auch diverse Features von Huaweis eigenem Betriebssystem integriert.

Wann kommt das Huawei P50 in die Schweiz?

Das ist aktuell noch nicht sicher. Huawei hat angekündigt, dass das P50 Pro am 26. Januar 2021 in Europa startet. Damit müsste man meinen, dass es dann auch in der Schweiz losgeht. Allerdings erschien das letzte Huawei-Smartphone, das Nova 9, in der Schweiz rund einen Monat später als in den restlichen europäischen Ländern. Damit lässt sich natürlich nicht ausschliessen, dass das beim Huawei P50 Pro auch der Fall ist. Wir gehen allerdings im Moment davon aus, dass das P50 Pro auch in der Schweiz am 26. Januar starten wird.

Wie viel kostet das Huawei P50 Pro?

Einen bestätigten Preis gibt es noch nicht. Ein erster Leak deutet aber an, dass das Gerät trotz fehlender Google-Apps nicht günstig wird. Demnach soll es in Europa 1199 Euro kosten, umgerechnet also etwa 1254 Franken. Welche Ausstattung man dafür bekommt, ist unklar. Höchstwahrscheinlich wird Huawei wegen der limitierten Ressourcen aber wohl nur eine Speicherausführung anbieten.

Hinterlasse einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Huawei Watch 3 bekommt SMS-Antwortfunktion und mehr per Update nachgereicht

Honor hat das Magic4 Pro mit richtig krasser Kamera vorgestellt

Telegram Premium soll noch im Juni erscheinen

So wird das nichts: LG veröffentlicht enttäuschende Android 11-Roadmap

Apple: Erster Schadcode für M1-Macs im Umlauf

Oppo hat die Find X3-Serie für Europa vorgestellt – alle Details hier