Symbolbild DAZN

DAZN wird in Deutschland drastisch teurer, wie sieht es in der Schweiz aus?

Der Streamingdienst DAZN, der Sportübertragungen via Livestream im Internet anbietet, erhöht seine Preise in Deutschland drastisch. Ab 1. Februar 2022 kostet der Monat neu 29,99 statt der bisherigen 14,99 Euro. Das entspricht einem Preisanstieg von sage und schreibe 100%. „Nur“ 83% beträgt die Preiserhöhung, wenn direkt ein Jahresabonnement für 274,99 Euro (bisher 149,99 Euro) gelöst wird.

Von der drastischen Preiserhöhung sind zunächst alle Neuabonnenten und all diejenigen betroffen, die ihre beendete Mitgliedschaft nach dem 31. Januar reaktivieren. Bestandskunden erhalten eine Galgenfrist bis zum 31. Juli. Wie es danach für sie aussieht, ist noch unklar, schreibt DAZN unter anderem auf Twitter. Es ist davon auszugehen, dass auch sie mit einer Preiserhöhung rechnen müssen.

Warum wird der Preis derart drastisch erhöht?

Auf Twitter antwortet DAZN auf diese Frage wie folgt: «Durch diese Preisanpassung werden wir den steigenden Kosten für Rechte und Inhalte und somit dem tatsächlichen Wert unseres Angebots erst gerecht». In den letzten Jahren hat DAZN viele neue Lizenzen dazu gekauft, unter anderem die Übertragung der Champions League. Diese Lizenzen gehen folgerichtig ins Geld und werden früher oder später auf die Abonnenten abgewälzt.

Jetzt Abo abschliessen und vom günstigeren Preis profitieren

Es bleiben noch wenige Tage übrig, um vom günstigeren Preis zu profitieren. Wer sich bis spätestens 31. Januar für ein Jahresabo entscheidet, bezahlt noch die 149,99 Euro. Auch kann noch ein Monatsabo für 14,99 Euro gelöst werden, dieser Preis wird sich jedoch spätestens ab Anfang August erhöhen. Wer den Streamingdienst sowieso mindestens ein Jahr nutzen möchte, sollte somit direkt zum Jahresabo greifen.

Wird DAZN jetzt auch in der Schweiz teurer?

Eine gute Frage. Bis jetzt liegen uns keine Informationen über eine geplante Preiserhöhung für die Schweiz vor. Gut möglich, dass in der Schweiz vorerst keine Preiserhöhung angedacht ist, sofern keine neuen Lizenzen für den hiesigen Markt dazu kommen. Im Vergleich zu Deutschland erhalten Schweizer Zuschauer*innen dafür deutlich weniger Sportübertragungen angeboten.

Günstiger sind Sportübertragungen in der Schweiz trotzdem nicht – im Gegenteil. Hierzulande gibt es mit Sky, Teleclub (Swisscom) und MySports (UPC Sunrise) mehrere grosse Player, die um die beliebten Lizenzen buhlen. Wer sich für mehrere Sportarten und Ligen interessiert, muss so im schlimmsten Fall vier verschiedene Abonnements abschliessen. Das geht dann definitiv ins Geld und kostet weit aus mehr als die 30 Euro, die DAZN in Deutschland verlangt.

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