Symbolbild Fitness

Diese praktische Gadgets unterstützen beim Abnehmen

Das neue Jahr starten viele Menschen mit gut gemeinten Vorsätzen. Oftmals sehnt man sich nach einem gesünderen Lebensstil, beispielsweise durch mehr Sport oder durch eine gesündere Ernährung. Damit es nicht nur beim guten Vorsatz bleibt, haben wir für euch ein paar spannende Gadgets zusammengestellt. Sie unterstützen beim Wunsch nach einem gesünderen Lebensstil.

Mit einem Fitness-Tracker die körperlichen Aktivitäten aufzeichnen

Ein Fitness-Tracker bzw. Activity-Tracker kann quasi als abgespeckte Variante einer Smartwatch bezeichnet werden. Im Wesentlichen kann damit die tägliche Aktivität (Schritte, Bewegung, usw.) und Kalorienverbrauch aufgezeichnet werden. Fitness-Tracker müssen nicht viel kosten – im Gegenteil. Bereits ab 40 Franken gibt es ein paar durchaus empfehlenswerte Modelle. Welche das sind, verraten wir dir.

Xiaomi Mi (Smart) Band 6

Xiaomi Smart Band 6 Farben
Bild: Xiaomi

Der wohl am meisten verkaufte Fitness-Tracker stammt von Xiaomi und hört auf den Namen Mi (Smart) Band. Inzwischen ist dieser Fitness-Tracker bereits bei der fünften Generation angekommen. Die aktuellste Version mit Farbdisplay gibt es ab ca. 40 Franken im Schweizer Fachhandel. Wer das Mi Smart Band 6 direkt in China bestellt, wird locker noch günstigere Angebote finden. Das Vorgängermodell Xiaomi Mi Band 4 hatten wir damals sogar im Test.

Huawei Band 6

Huawei Band 6
Bild: vybe

Überzeugen konnte uns auch das Huawei Band 6, welches wir pünktlich zum Sommerstart bei uns hatten. Es zeichnet sich unter anderem durch sein grosses AMOLED-Display und dem insgesamt stimmigen Funktionsumfang mit kontinuierlicher Herzfrequenz- und Blutsauerstoffmessung (SpO2) aus. Inzwischen ist das Huawei Band 6 bereits unter 50 Franken im Handel erhältlich – ein guter Deal.

Oppo Band

Das Oppo Band Sport in verschiedenen Farben
Bild: Oppo

Auch der in der Schweiz aufstrebende Hersteller Oppo hat in der Schweiz einen Fitness-Tracker lanciert. Das Oppo Band orientiert sich dabei eher am Formfaktor des Xiaomi Mi (Smart) Band. Es verfügt also eher ein kleineres, längliches Display. Was die Funktionen anbelangt, muss sich die der Oppo-Fitness-Tracker allerdings nicht vor seinen Mitbewerbern verstecken. Kurzum: Es ist alles da, was von einem Fitness-Tracker erwartet wird.

Fitbit und Amazfit

Empfehlenswert sind auch immer die Fitness-Tracker von Fitbit und Amazfit. Vor allem grad die Produkte von Fitbit bieten oftmals einen noch etwas grösseren Funktionsumfang an, der über die „Standard-Funktionen“ eines Fitness-Trackers herausgeht. Erwähnenswert ist da beispielsweise das Fitbit Charge 4, welches auch ein GPS-Modul integriert hat. Damit lassen sich Outdoor-Workouts ganz genau aufzeichnen.

Darf’s etwas mehr fürs Training sein? Dann ist eine Smartwatch die richtige Wahl

Wer nicht nur seine Aktivität und den Kalorienverbrauch im Auge behalten möchte, der sollte sich eher nach einer vollwertigen Smartwatch umsehen. Gute Smartwatches kosten zwar deutlich mehr als ein Fitness-Tracker, bieten aber auch einen deutlich grösseren Funktionsumfang. Neben einem GPS-Modul, das in jeder guten Smartwatch integriert ist, bieten einige sogar eine EKG-Funktion und automatische Sturzerkennung.

Apple Watch

Apple Watch 7: Hermes Edition
Die Apple Watch mit Hermes-Armband | Bild: Apple

Unangefochten an der Spitze der weltweiten Smartwatch-Verkaufscharts, ist die Apple Watch. Verdientermassen, muss man anerkennend zugeben. Ja, die Apple Watch ist nach wie vor die beste Smartwatch auf dem Markt. Das liegt unter anderem am durchdachten Bedienkonzept in Verbindung mit vielen nützlichen Funktionen, darunter beispielsweise die EKG-Funktion oder die sehr gute Sturzerkennung.

Android-Nutzer*innen wünschen sich schon seit Jahren ein vergleichbares Produkt, denn die Apple Watch ist und bleibt iPhone-Nutzer*innen vorbehalten.

Samsung Galaxy Watch

Samsung Galaxy Watch4
Die Samsung Galaxy Watch 4 | Bild: Samsung

Der aktuelle Smartphone-Marktführer Samsung war einer der ersten Hersteller, der vor über acht Jahren mit der Galaxy Gear eine Smartwatch auf den Markt gebracht hat. Wirklich erfolgreich war die halbwegs intelligente Uhr damals nicht. Besser sah es dann mit den Smartwatches mit dem Betriebssystem Tizen aus. Es waren lange die einzigen Smartwatches, die es so halbwegs mit der Apple Watch aufnehmen konnten.

Seit diesem Jahr arbeiten Samsung und Google nun gemeinsam am Smartwatch-Betriebssystem Wear OS. Dafür hat Samsung sogar Tizen für Smartwatches fallen gelassen. Die Samsung Galaxy Watch4 ist die erste Smartwatch mit der aktuellen WearOS-Version 3. Sie ist vollgepackt mit Funktionen, unter anderem mit EKG-Funktion, hatte zumindest zu Beginn aber noch ein paar Kinderkrankheiten. Welche das waren, kann in unserem Test nachgelesen werden.

Huawei Watch (GT) 3

Huawei Watch 3 verschiedene Armbänder.
Bild: Screenshot Livestream

Die aktuellen Smartwatches von Huawei können allesamt als sehr hochwertig bezeichnet werden. Egal, ob Huawei Watch 3 oder Watch GT 3, sie sind sehr wertig und bieten obendrauf eine herausragende Akkulaufzeit. In dieser Hinsicht kann weder eine Apple Watch, noch eine Samsung Galaxy Watch4 mithalten. Dafür fehlt bei den aktuellen Huawei-Smartwatches unter anderem die EKG-Funktion und ein attraktives App-Angebot.

Dank der Unterstützung von zahlreichen Sport-Modi und integriertem GPS, können die Huawei-Uhren definitiv bei einem gesünderen Lebensstil unterstützen.

Für (ambitionierte) Sportler: Garmin, Polar und Suunto

Suunto 9 Baro Titanium im Vergleich mit der Polar Vantage V2
Links: Polar Vantage V2 / Rechts: Suunto 9 Baro Titanium | Bild: vybe

Wer eine Smartwatch sucht, die voll und ganz auf Sport ausgerichtet sind, dann solltest du dir auch die Sportuhren von Garmin, Polar und Suunto näher anschauen. Sie sammeln insbesondere für (ambitionierte) Sportler sehr viele spannende Daten, welche dann über die Apps ausgewertet werden können. So wirklich „smart“ sind diese Sportuhren in der Regel aber nicht.

Von Garmin hatten wir bis jetzt keine Sportuhr im Test, dafür aber von Polar und Suunto. Bei Polar hatten wir unter anderem das aktuelle „Flaggschiff-Modell“, die Polar Vantage V2, und von Suunto die Suunto 9 Baro Titanium im Test. Ein guter Kompromiss aus Smartwatch und Sportuhr stellt die Suunto 7 (Titanium) dar. Sie läuft mit WearOS von Google.

Mit einer smarten Personenwaage das Gewicht immer im Blick

Haben sich das Training der letzten Wochen und der strikte Ernährungsplan gelohnt? Die Antwort darauf liefert deine Personenwaage. Inzwischen sind auch sie „smart“ und können viel mehr, als nur das Körpergewicht wiegen. Je nach Modell geben sie auch Auskunft über den Körperfettanteil oder zeigen dir den BMI an. All diese Werte werden via WLAN oder Bluetooth mit deinem Smartphone synchronisiert. Somit hast du die Gewichtsentwicklung immer im Blick.

Withings Body

Withings Body Cardio mit Health Mate
Bild: Withings

Withings bietet gleich mehrere smarte Modelle an. Das günstigste Modell mit App-Anbindung, die Withings Body, gibt es bereits ab ca. 60 Franken. Sie liefert alle nennenswerten Angaben zu deinem Gewicht. Wer detaillierte Angaben zur kompletten Körperzusammensetzung haben möchte, greift zur Withings Body+ oder gar zur Body Cardio. Sie trackt Gewicht, Körperzusammensetzung (Körperfett, den prozentualen Körperwasseranteil, Gefässalter sowie die Muskel- und Knochenmasse), den BMI und die Herzfrequenz in stehender Position. Kostenpunkt: Ca. 140-150 Franken.

Die Daten werden via WLAN mit der Health Mate-App (Android und iOS) synchronisiert.

Xiaomi Mi Smart Scale 2

Xiaomi Mi Smart Scale 2
Bild: Xiaomi

Deutlich günstiger ist die Xiaomi Mi Smart Scale 2 zu haben. Sie kostet je nach Händler lediglich um die 20 Franken. Wie es der Produktname schon verrät, ist auch diese Personenwaage „smart“. Sie misst das Körpergewicht und es können bis zu 16 verschiedene Profile erstellt werden. Die Synchronisierung mit der Mi Fit-App (Android und iOS) geschieht bei diesem Modell via Bluetooth.

Garmin Index S2

Garmin Index S2
Bild: Garmin

Die Index S2 Smart-Waage kann das Gewicht, den Körperfettanteil und die Skelettmuskelmasse messen. Garmin verspricht präzise Messwert. Die Daten werden über WLAN nahtlos mit der Garmin Connect-App (Android und iOS) synchronisiert. Bis zu 16 Benutzer kann die Personalwaage individuell erfassen und verarbeiten. Kostenpunkt für dieses Modell: Je nach Händler zwischen 130 und 160 Franken.

Smarte Laufbänder und Ergometer

Die Kombination aus gesunder Ernährung und Bewegung, erzielt in der Regel den gewünschten Effekt der Gewichtsreduktion. Doch gerade die Bewegung kommt im Winter oftmals zu kurz. Ja, es ist kalt draussen, umso schwieriger ist es den „inneren Schweinehund“ zu überwinden. Hier bieten sich beispielsweise Laufbänder oder Ergometer an.

Dank App-Anbindung können die absolvierten Workouts aufgezeichnet und auf dem Smartphone ausgewertet werden. Mit Fitness-Apps, wie Rouvy oder Kinomap, kann man sich sogar mit anderen Menschen rund um den Globus messen. Du siehst, inzwischen sind auch Laufbänder und Ergometer „smart“ geworden. Da Laufbänder in der Regel sehr viel Platz benötigen, haben wir nach klappbaren Laufbänder gesucht – und sind fündig geworden.

Kingsmith Walking Pad R1

Kingsmith Walkingpad R1
Bild: Kingsmith

Kein typisches Laufband stellt das zusammenklappbare Walking Pad R1 von Kingsmith dar. Mit einer Geschwindigkeit von maximal 10 km/h soll es vor allem zum Gehen in der Wohnung animieren, ist aber durchaus zum Laufen geeignet. Gut, macht sich das Walking Pad unter einem Stehpult. So kannst du während deines Arbeitsalltags immer in Bewegung bleiben. Das Walking Pad R1 kostet um die 500 Franken und kommt mit einer passenden App daher.

Hammer CleverFold TM7

Hammer CleverFold TM7
Bild: Hammer

Dank Klappfunktion lässt sich auch das Laufband von Hammer problemlos unter dem Bett verstauen. Das CleverFold TM7 hat einen etwas stärkeren Motor als das Kingsmith-Laufband integriert. Die höchst Geschwindigkeit beträgt 18 km/h. Das Laufband unterstützt unter anderem die App Kinomap und BitGym. Kostenpunkt: ca. 900 Franken.

Hammer Cardio Motion BT

Hammer Cardio Motion BT
Bild: Hammer

Du bist nicht so der Läufer? Fährst du lieber Fahrrad? Dann könnte dich der Cario Motion BT von Hammer interessieren. Das ist ein sogenannter Ergometer. Auch er unterstützt diverse Fitness-Apps, darunter Kinomap und BitGym. Die Datenübertragung wird via Bluetooth-Modul sichergestellt. Dieser Ergometer gibt es beim Hersteller direkt für ca. 800 Franken.

Die passenden Kopfhörer fürs Workout

Bluetooth-Kopfhörer gibt es wie Sand am Meer. Es gibt sie inzwischen in mehr oder weniger allen Preisklassen. Die Hauptunterschiede, zwischen günstigen und den teureren Modellen, sind beim Klang und bei der Ausstattung zu finden. So ist eine aktive Geräuschunterdrückung (ANC), welche nervige Hintergrundgeräusche herausfiltert, nur bei den etwas teureren Modellen zu finden.

Apple AirPods 3 / AirPods Pro

Apple AirPods Pro
Die Apple AirPods Pro | Bild: Apple

Grosser Beliebtheit erfreuen sich nach wie vor die AirPods von Apple. Sie sind im teureren Preissegment angesiedelt, überzeugen dafür aber mit einem sehr guten Klang. Ich persönlich bevorzuge die In-Ear-Bauweise der AirPods Pro. Beim Sport ist mir ein sicherer Halt im Ohr sehr wichtig, die „Semi-In-Ears“ AirPods 3 fallen bei mir etwas zu leicht aus dem Ohr. Zudem bieten nur die AirPods Pro eine sehr gute Geräuschunterdrückung. Kostenpunkt: ca. 200 Franken.

Oppo Enco Free2

Oppo Enco Free 2 Kopfhörer
Bild: Oppo

Eine gute Alternative zu den AirPods, stellen für mich die In-Ears Enco Free2 von Oppo dar. Sie bieten einen guten Klang und haben sogar eine aktive Geräuschunterdrückung. In unserem Test überzeugten sie auch mit einem guten Halt im Ohr. Die Oppo Enco Free2 sind preiswerte Kopfhörer, die inzwischen sogar ab 80 Franken erhältlich sind.

Sony WF-1000XM4

Sony WF-1000XM4 Kopfhörer im Test: Nahaufname Case mit In-Ears.
Bild: vybe

Unser Favorit sind die Sony WF-1000XM4. Pascal hat die Bluetooth-Kopfhörer von Sony ausgiebig getestet. Er war vom Sound und ANC, dem gelungenen Design und den vielen Einstellungsmöglichkeiten via App gleichermassen begeistert. Mit ca. 230 Franken bewegen sich die Sony-In-Ears im höheren Preissegment. Dafür bekommt man aber halt auch ganz viel Kopfhörer.

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