Google Chromecast mit Google TV (4k) vs.. Google Chromecast mit Google TV (HD): Was ist der Unterschied?

Google Chromecast mit Google TV (HD) vs. Chromecast mit Google TV (4k): Was ist der Unterschied?

Im Frühling hat Google den Chromecast mit Google TV (4k) nach zwei langen Jahren endlich auch in der Schweiz offiziell verfügbar gemacht. Knapp sechs Monate später doppelt das Unternehmen nach und bringt auch den Chromecast mit Google TV (HD) in die Schweiz.

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die beiden Streaming-Sticks nur bei der Auflösung. Trotzdem kostet die 4k-Version mit 69,99 Franken fast doppelt so viel wie die HD-Version mit 39,99 Franken. Doch ein genauerer Blick zeigt, dass es noch einige weitere Unterschiede gibt. Wir haben beide Geräte verglichen, um dir zu sagen, worin genau sie sich unterscheiden, was gleich bleibt und welcher der richtige Streaming-Stick für dich ist.

Chromecast mit Google TV 4k vs. Chromecast mit Google HD: Kaufratgeber für den Streaming-Stick.
Auch die Verpackungen unterscheiden sich kaum. | Bild: vybe

Was ist der Unterschied zwischen Chromecast mit Google TV (HD) und Chromecast mit Google TV (4k)?

Der grösste Unterschied der beiden Chromecast mit Google TV findet sich natürlich gleich im Namen: Während das eine Modell eine Auflösung bis 4k unterstützt, schafft das neuere Modell nur 1080p – oder eben HD. Gleich bleibt die Framerate: Beide unterstützen maximal 60 Bilder pro Sekunde.

Es gibt aber bei Weitem noch mehr Unterschiede, einige davon fallen mehr ins Gewicht, andere weniger. So unterstützen beide Sticks HDR10 und HDR10+, bei der HD-Version musst du allerdings auf Dolby Vision HDR verzichten.

Chromecast mit Google TV 4k vs. Chromecast mit Google HD: Leistung und Preis.
Bild: vybe

Auch unter der Haube gibt es einige Unterschiede, die den meisten allerdings kaum auffallen werden. Zum einen wird der neue Chromecast mit Google TV (HD) mit einer Version von Google TV geliefert, die auf Android 12 basiert, während das ältere 4K-Modell noch mit Android 11 läuft. Der Versionssprung ist jedoch nicht sehr gross und das ältere Modell soll in naher Zukunft das gleiche Update erhalten.

Chromecast 4k mit mehr RAM und besserer Videokodierung

Das 1080p-Modell unterstützt ausserdem AV1-Videodekodierung – das 4K-Modell aufgrund von Hardwareunterschieden nicht. AV1 ist ein Videocodec, der dafür bekannt ist, besonders effizient zu sein, sodass der neuere 1080p Chromecast weniger Bandbreite für das Streaming von Videos benötigt. Das ist sicher dann ein Vorteil, wenn deine Internetverbindung nicht so gut ist.

Einen Unterschied gibt es auch beim Arbeitsspeicher: Die 1080p-Version hat 1,5 GB RAM verbaut, während das 4K-Modell 2 GB RAM hat. Das hört sich nach einer Verschlechterung an, aber bei unserem Vergleich, bei dem wir beide Modelle testen konnten, haben wir keinen Unterschied bei der Leistung feststellen können.

Bei den Farben gibt es keinen Unterschied. Beide Versionen sind in der Farbe Schnee (weiss) erhältlich. Das ist ein Unterschied zu den USA, wo die 4k-Version noch in weiteren Farben erhältlich ist.

Chromecast mit Google TV (4k) vs. Chromecast mit Google TV (HD): Was ist gleich?

Wenig überraschend haben die beiden Versionen von Chromecast mit Google TV haben viele Funktionen gemeinsam. Die Sticks sehen äusserlich genau gleich aus und lassen sich nur durch den unauffälligen Schriftzug «4k» oder «HD» auf der Rückseite unterscheiden.

Chromecast mit Google TV 4k vs. Chromecast mit Google HD: Was ist der Unterschied?
Die Rückseiten der beiden Chromecast. | Bild: vybe

Die Fernbedienung ist ebenfalls bei beiden Modellen identisch. Damit kannst du also auch bei der HD-Variante die Sprachsteuerung nutzen – wenn Google TV dich denn versteht. Noch immer hat der Assistent mit Schweizerdeutsch so seine Probleme.

Chromecast mit Google TV 4k vs. Chromecast mit Google HD: Gibt es Unterschiede bei der Fernbedienung?
Bild: vybe

Interner Speicher bleibt gleich

Bei gleicher Fernbedienung bleibt natürlich auch die Stromversorgung identisch: Diese wird über USB-C bewerkstelligt, allerdings kannst du nicht den USB-Anschluss auf der Rückseite deines TVs als Stromquelle nutzen. Stattdessen musst du die Fernbedienung separat aufladen. Immerhin liefert Google bei beiden Chromecast-Modellen ein Netzteil mit.

Falls dir der interne Speicher des Chromecast wichtig ist, wirst du auch bei der HD-Variante nicht mehr als 8 GB Speicherplatz bekommen. Für die meisten Schweizer Haushalte dürfte das reichen. Wer allerdings viele Apps installiert, könnte sich bald mit mangelndem Speicherplatz konfrontiert sehen. Diesen kannst du dann nur mit einem kompatiblen USB-C-Hub erweitern.

Welcher Chromecast mit Google TV ist also der beste für mich?

Chromecast mit Google TV 4k vs. Chromecast mit Google HD: Gibt es Unterschiede?
Bild: vybe

Eigentlich spielt bei der Frage, welcher Chromecast mit Google TV der richtige für dich ist, nur die Preisfrage eine Rolle. Hast du einen Fernseher, der nur 1080p unterstützt und du musst auf den Preis achten, kaufe dir die HD-Variante. Du hast dann zwar kein Dolby Vision HDR, aber das nützt dir ohnehin nur etwas, wenn dein TV das unterstützt.

Wenn der Preis keine Rolle spielt, kauf dir lieber den Chromecast mit Google TV (4k). Selbst wenn du aktuell noch keinen 4K TV hast, bist du so für ein allfälliges Upgrade gerüstet. Unseren Test zum 4k-Modell findest du gleich hier.

Beide Chromecast-Modell gibt es im offiziellen Schweizer Google Store oder in diversen bekannten Online-Shops.

Pascal Scherrer

Ich mag Technik, Filme und Serien. Darum schreibe ich hier darüber. Klingt plausibel, oder?

1 Comment

  • Der chromecast 4k hat allerdings noch einen kleinen Nachteil:

    Dieser betrifft zumindest die in Deutschland lebenden Nutzer, welche die wow-app( vormals Sky Ticket) nutzen wollen.
    Diese App fehlt nämlich aus unbekannten Gründen im Google Play Store der 4k Variante.
    Die HD-Variante enthält die WoW App im Google Play Store.

    Man kann die App allerdings via sideloading installieren. Anleitungen gibt es im Internet.

Leave a Reply

Google Pixel 8a: Unboxing und erster Eindruck

Pixel 8a: Google startet das KI-Rennen in der Mittelklasse

Denon PerL Pro im Test: Ein rundum gelungener In-Ear-Kopfhörer?

Fritz!DECT 350: Der Tür-/Fensterkontaktsensor ist ab sofort in der Schweiz erhältlich