Huawei P60 Pro Konzept-Render.

Huawei P60 Pro: Alles, was wir über das neue Flaggschiff wissen

In Europa spielt Huawei im Hinblick auf Smartphones nur noch eine untergeordnete Rolle. Trotzdem bringen das Unternehmen seine Handys hierzulande weiterhin auf den Markt. Zuletzt war dies das Mate 50 Pro, das trotz bekannter Einschränkungen offiziell erschienen ist.

Schaut man über die Einschränkungen (kein 5G, fehlende Google-Services) hinweg, sind Huawei-Smartphones noch immer sehr spannend. Besonders im Kamerabereich hat Huawei gezeigt, dass man noch immer zu der absoluten Spitze gehört. Mit der stufenlos verstellbaren Blende des Mate 50 Pro hat Huawei ausserdem unterstrichen, dass man trotz US-Bann Innovationen entwickeln kann.

Huawei P60 Pro soll mit innovativer Kamera überzeugen

Mit dem Huawei P60 Pro möchte das Unternehmen dies nun unterstreichen. Zwar muss das Gerät wohl weiterhin ohne 5G auskommen, soll dafür aber bei der Kameraausstattung die Konkurrenz hinter sich lassen. Laut Gerüchten wird Huawei auf der Rückseite auf ein Dreiersetup setzen, das sich folgendermassen zusammensetzt:

  • 50 Megapixel Hauptkamera
  • 64 Megapixel Teleobjektiv
  • 64 Megapixel Ultraweitwinkel

Huawei soll beim Hauptsensor auf den neuesten Sensor von Sony setzen (IMX888), der bisher in keinem anderen Smartphone verbaut worden ist. Damit würde Huawei das Megapixel-Rennen von Samsung und Co. nicht mitmachen, die mit Sensoren mit 200 Megapixeln überzeugen wollen. Stattdessen soll das Huawei P60 Pro die stufenlos variable Blende des Mate 50 Pro verbaut haben.

Huawei P60 Pro: Alles, was wir über das neue Flaggschiff wissen.
Ein Konzeptbild, basierend auf geleakten Patentzeichnungen. | Bild: HoilNDI

Das Huawei P60 Pro ist das zweite Smartphone, welches unter dem neuen Fototechnologie-Label «XMAGE» erscheint. Huawei hat diese Eigenmarke ins Leben gerufen, nachdem die Zusammenarbeit mit Leica (wohl wegen des US-Embargos) geendet hat. Gemäss Huawei soll die XMAGE-Technologie wesentlich fortschrittlicher sein, als andere Smartphone-Kamera-Systeme. Natürlich ist das vor allem PR-Sprech, allerdings muss man auch sagen, dass neue Huawei-Flaggschiffe bei DxOMark jeweils praktisch ausnahmslos die Spitzenposition erobern.

Kaum weitere Details bekannt

Ansonsten gibt es über das kommende Huawei-Flagschiff noch kaum gesicherte Informationen. Laut Gerüchten soll das Gerät mit einem Snapdragon 8+ Gen 1 ausgestattet sein. Damit würde das Gerät zwar nicht den allerneuesten Chipsatz von Qualcomm verbaut haben, aber doch eine potente Rechenleistung abrufen könne. Schlussendlich kommt es ohnehin darauf an, wie gut die Software auf das System abgestimmt ist, wie Apple immer wieder beweist.

Beim Akku soll Huawei auf eine Grösse von 5000 mAh setzen. Das wäre ein guter Wert, auch wenn das P60 Pro damit nicht aus der Mässe herausstünde. Auch hier ist es wieder relevant, wie gut Huawei die Software optimieren kann, um Strom zu sparen. Über die Ladetechnik gibt es derweil noch keine Informationen. Sie dürfte sich aber im Bereich der Leistung des Mate 50 Pro bewegen. Dieses lädt kabelgebunden mit 66 Watt und kabellos mit 50 Watt. Reverse Charging (falls das irgendjemand wirklich braucht) gibt’s mit 5 Watt.

Vorstellung womöglich im März

Wann Huawei das P60 Pro vorstellen wird, wissen wir im Moment nicht. Bleibt Huawei sich treu, dürfte die neue P-Serie im März das Licht der Tech-Welt erblicken. Die Frage ist natürlich, ob Huawei sich zu Beginn auf China konzentriert oder gleich einen globalen Launch-Event veranstaltet.

Eine weitere Möglichkeit wäre auch, dass Huawei die Vorstellung vorzieht und das P60 Pro an der diesjährigen MWC in Barcelona vorstellt. Laut der Aussage eines Huawei-Sprechers soll man in diesem Jahr sehr prominent auf der Messe auftreten. Dafür habe man gleich die gesamte Halle 1 gemietet.

Die Chance, dass Huawei an der MWC aber wirklich ein neues Smartphone vorstellt, scheint mir eher klein zu sein. In einem Gespräch mit Huawei Schweiz haben wir erfahren, dass man sich in Europa 2023 vor allem auf Laptops und Wearables konzentrieren möchte. Damit dürfte der Messeauftritt in Barcelona den Fokus eher auf diese Gerätekategorien lenken.

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