Huawei Freebuds 5.

Huawei stellt Kopfhörer vor, die Herzfrequenz und Körpertemperatur messen

Huawei hat an seinem Launch-Event in China nebst der P60-Serie auch neue Kopfhörer vorgestellt. Nebst den bereits geleakten Freebuds 5, hat Huawei auch die Freebuds Pro 2+ vorgestellt. Während erstere vor allem mit ihrem ungewöhnlichen Aussehen auffallen, haben letztere ein anderes Alleinstellungsmerkmal: Die Freebuds Pro 2+ messen die Herzfrequenz und die Körpertemperatur. So kann der Kopfhörer seine Trägerin alarmieren, wenn er eine abnormale Herzfrequenz feststellt.

Huawei Freebuds Pro 2+.
Die Freebuds 2 Pro+. | Bild: Huawei

Starkes Noise Cancelling

Technisch setzt Huawei bei den Freebuds Pro 2+ auf einen Treiber mit 11 Millimeter Durchmesser. Dieser soll 30 Prozent mehr leisten als der Vorgänger in den Freebuds 2 Pro. Bei den tiefen Frequenzen schafft der Kopfhörer laut Huawei bis zu 14 Hertz. Die Huawei FreeBuds Pro 2+ unterstützen ausserdem Huawei L2HC und die branchenweit einzigartige LDACTM Dual High-Definition-Audio-Decodierung mit HWA- und Hi-Res-Doppel-Goldstandard-Zertifizierung.

Natürlich kommen auch die neuen Freebuds Pro mit Active Noise Cancelling, das bis zu 47 Dezibel schafft. Das sind ganze fünf Dezibel mehr als die kürzlich erschienene Budget-Kopfhörer Freebuds 5i. Unklar ist, wie lange die neuen Kopfhörer durchhalten.

Huawei Freebuds 5.
Bild: Huawei

Freebuds 5 mit Tropfen-Design

Geht es um die Optik, stechen die neuen Freebuds 5 ganz klar aus der Kopfhörermasse heraus. Huawei sagt, dass die neue Form sich viel besser an die Form des Ohres anschmiege und so um einiges komfortabler zu tragen sei. Genau wie bei den Freebuds Pro 2+ ist ein Treiber mit 11 Millimetern verbaut. Die Semi-Ears unterstützen L2HC als auch LDAC. Zusammen mit dem Case sollen sie eine Akkulaufzeit von maximal 30 Stunden haben. Ein fünfminütiger Ladevorgang soll Strom für zwei Stunden Musikwiedergabe liefern.

Beide Kopfhörer erscheinen vorerst nur in China. Es dürfte aber durchaus eine Chance geben, dass diese auch in der Schweiz erscheinen. Die Frage ist, ob Huawei die Freebuds Pro 2+ als medizinisches Gerät zertifizieren lassen muss. Wäre das der Fall, könnte Huawei einen Europa-Launch wegen des Aufwands nicht in Betracht ziehen.

Pascal Scherrer

Ich mag Technik, Filme und Serien. Darum schreibe ich hier darüber. Klingt plausibel, oder?

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