Hot Wheels Film

J. J. Abrams macht einen Hot-Wheels-Film. Ihr wisst schon: Das sind diese Autorennbahnen für Kinder …

Ja, was soll man dazu sagen? Eigentlich ist es nichts Neues mehr, dass Hollywood sich an bekannten Spielzeuglinien vergreift, um daraus mehr oder weniger gute Filme zu machen. Okay, eigentlich sind sie eher durchschnittlich oder richtig mies. Höchstens «The Lego Movie» konnte mich 2014 mit seinem absurd sarkastischem Humor, der sich sogar traute Konzerne wie Lego zu kritisieren, überzeugen.

Aber ansonsten? «Transformers»? Nope. Die «G.I. Joe»-Filme? Ein Graus! Die «Barbie»-Animationsfilme? Ein billiger Cash-Grab. Und vom «Playmobil»-Film oder dem «Emoji»-Film fange ich erst gar nicht an. (Wobei letzteres wohl kein klassisches Spielzeug ist). Leider ist es wohl so, dass zwischendurch immer mal wieder ein Spielzeugfilm genug erfolgreich ist, um einem Studio die Idee in den Kopf zu setzen, eine weitere Spielzeuglinie zu adaptieren. Dieses Mal soll es Mattels Hot Wheels sein, angeblich die meistverkaufte Spielzeuglinie der Gegenwart (schreibt Collider). Sollte das stimmen, ist es fast verwunderlich, dass es überhaupt so lange gedauert hat, bis jemand auf die Idee gekommen ist, Hot Wheels zu adaptieren.

J. J. Abrams produziert den Hot-Wheels-Film

Womöglich liegt es schlicht und ergreifend daran, dass die Idee nicht besonders gut ist. Ich meine: Es geht um Autos, die auf einer Rennbahn mit Loopings fahren. Wenn solche starren Element vorgegeben sind, muss das irgendwie in den Film, damit die Fans sich abgeholt fühlen. Dass das nicht gut kommt, hat 2012 die Adaption von «Schiffe versenken» gezeigt, die bei uns unter dem Titel «Battleship» in die Kinos kam. Miese Story und ein Liam Neeson, der als Kapitän eines Kampfschiffs irgendwelche Felder vorgibt, auf die geschossen werden soll. Völlig absurd.

Der einzige Lichtblick bei der Hot-Wheels-Adaption ist, dass J. J. Abrams involviert ist. Ihr wisst schon: Der Typ, der «Lost» erfunden und mit «Star Trek» und «Star Wars» gleich zwei klassischen Franchises neues Leben eingehaucht hat. In der Theorie ist Abrams also durchaus fähig, einen spannenden Ansatz zu finden, der zu einem glaubhaften Autofilm führt. Andererseits: Es ist Hot Wheels …

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