Hellbound: Serie auf Netflix aus Südkorea.

Netflix landet mit «Hellbound» nächsten Serienhit aus Südkorea

Das südkoreanische Serienphänomen «Squid Game» ist noch immer allgegenwärtig, da macht sich schon die nächste Serie daran, diese zu beerben. «Hellbound» ist ebenfalls aus Südkorea und führt nach nur einer Woche die Netflix-Seriencharts in 71 Ländern an. Einzig in der Schweiz scheint man «Hellbound» aktuell noch links liegenzulassen: Hier sucht man sie in den Top 10 vergebens. Vermutlich wird sich das noch ändern, denn auch bei «Squid Game» haben die Schweizer Zuschauer*innen einen Moment gebraucht, um auf den Hype aufzuspringen.

Weltweit sieht die Sache im Moment ganz anders aus. Für Netflix ist «Hellbound» seit dem Start am 19. November zur erfolgreichsten nicht-englischsprachigen Serie aufgestiegen. Für alle, die keine Ahnung haben, um was es geht: Die Serie spielt in einer alternativen Realität, in der Engel existieren. Diese erscheinen Menschen, die etwas Böses getan haben und teilen ihnen den exakten Tag und die Uhrzeit mit, an denen sie für ihre Taten büssen müssen. Ist der genannte Zeitpunkt gekommen, erscheinen Dämonen aus der Hölle und bereiten dem verurteilten Menschen ein grausames Ende. Die Handlung dreht sich dabei unter anderem um eine sektenartige Gruppierung namens «The New Truth». Angeführt vom heimtückischen Grossmeister Jeong Jin-soo, unterstützen sie die übernatürlichen Wesen der Gerechtigkeit.

Koreanische Produktionen immer beliebter

Die Live-Action-Serie basiert auf einer Idee des Regisseurs Yeon Sang-ho. International hat er sich mit den Zombiefilmen «Train to Busan» und dessen Fortsetzung «Peninsula» einen Namen in Horror-Fankreisen gemacht. In seinem Heimatland Südkorea arbeitet er schon lange an «Hellbound». Dort sind unter anderem ein zweiteiliger animierter Film und ein Webcomic erschienen. Die Netflix-Serie erweitert dieses Universum nun. In Europa gibt es den Animationsfilm und den Webcomic zwar noch nicht, allerdings dürfte sich das anhand des Erfolgs bald ändern.

Koreanische Serien und Filme werden in der westlichen Welt immer populärer. In den letzten Jahren hatte Netflix immer wieder kleinere Erfolge mit südkoreanischen Produktionen gefeiert. Dazu gehörte unter anderem die historisch angehauchte Zombieserie «Kingdom» oder die letztjährig erschienene Serie «Alice in Borderland». Auch im Kino können südkoreanische Filme immer wieder überzeugen. Ein Aushängeschild ist hier Regisseur Bong Joon-ho, der mit seinen Filmen seit Jahren auch international Beachtung findet. Mit seinem letzten Film «Parasite» konnte er an den Oscarverleihungen 2020 sogar den Preis als bester Film gewinnen.

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