Samsung Galaxy S23: Alles, was wir bisher über das neue Smartphone wissen (inkl. Gerüchte).

Samsung Galaxy S23: Alles, was wir bisher über das Flaggschiff wissen

Alle Jahre wieder: Auch wenn Samsungs nächstes Galaxy Unpacked-Event noch einige Monate entfernt ist, gibt es schon jetzt zahlreiche Gerüchte zur kommenden Galaxy S23-Reihe. Doch was können wir erwarten und wie stark werden sich die neuen Modelle von den Vorgängern unterscheiden? In diesem Artikel haben wir alle aktuell bekannten Gerüchte zur kommenden Flaggschiff-Reihe zusammengetragen.

Anmerkung: Dieser Beitrag wird stets mit neuen Erkenntnissen aktualisiert. Letztes Update: 24.11.2022

Welche Samsung Galaxy S23-Modelle sind geplant?

Stand heute ist davon auszugehen, dass Samsung drei neue Galaxy S23-Modellen präsentieren wird, genauso wie es in den Vorjahren der Fall war. Mit einer Überraschung, in Form eines weiteren Modells, ist nicht zu rechnen. Die folgenden drei Modelle sind demnach zu erwarten:

  • Samsung Galaxy S23
  • Samsung Galaxy S23+
  • Samsung Galaxy S23 Ultra

Das Samsung Galaxy S23 und Galaxy S23+ werden sich Hardware-technisch ungefähr auf demselben Niveau bewegen. Das absolute Flaggschiff-Modell erhält man mit dem Samsung Galaxy S23 Ultra, das in allen Belangen, aber vor allem bei der Kamera, noch mehr bieten wird.

Samsung Galaxy S23: Die Spezifikationen

Es kursieren bereits etliche Gerüchte zu den Spezifikationen der Galaxy S23-Reihe. Spannend wird es in diesem Jahr vor allem in puncto Chipsatz/Prozessor und der Kamera beim Ultra-Modell.

Chipsatz und Speicher

Wird die Samsung Galaxy S23-Serie weltweit mit dem Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 auf den Markt kommen? Genau das vermelden inzwischen mehrere Quellen, darunter sogar der Chip-Hersteller Qualcomm selbst. In Europa kam in den letzten Jahren immer ein Exynos-Chipsatz von Samsung zum Einsatz, der leistungstechnisch nie mit dem Snapdragon mithalten konnte. Folgerichtig erntete Samsung immer wieder Kritik dafür. Ja, es wäre definitiv eine (gern gesehene) Überraschung!

Was die Speichervarianten betrifft, da soll sich voraussichtlich nicht viel ändern. Demnach wird das Topmodell Galaxy S23 Ultra wieder mit 128, 256 und 512 GB in der Schweiz erwartet. Beim Galaxy S23 und Galaxy S23+ werden Varianten mit 128 und 256 GB Speicher erwartet. Möglicherweise wird Samsung erstmals auf den neuen UFS 4.0-Standard beim Speicher setzen. Dieser ermöglicht noch schnellere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten. Einen microSD-Slot wird man auch bei der nächsten Galaxy S-Generation vergebens suchen.

Und wie sieht es mit dem Arbeitsspeicher aus? Nun, das Galaxy S23 und Galaxy S23+ werden entweder wie im Vorjahr mit 8 GB RAM bestückt oder sie erhalten ein kleines Upgrade auf 12 GB RAM. Das Topmodell Galaxy S23 Ultra wird mit 8 GB RAM und 12 GB RAM (LPDDR5) erwartet, wobei auch ein Modell mit 16 GB RAM durchaus denkbar wäre. Es wäre nicht das erste Modell von Samsung mit so viel Speicherplatz. Das Samsung Galaxy S21 Ultra aus dem Jahre 2021 wurde bereits mit 16 GB RAM verkauft.

Display

Beim Samsung Galaxy S23 Ultra wird wie schon im Vorjahr ein AMOLED-Display mit einer Diagonale von 6,8 Zoll und einer WQHD+-Auflösung erwartet. Die Bildwiederholrate wird vermutlich 120 Hertz erreichen, wobei die Rate dank LTPO-Panel adaptiv zwischen 1 und 120 Herz reguliert werden kann. In der Gerüchteküche heisst es, dass das neue Display eine (noch) höhere Helligkeit und (noch) bessere Farben bieten soll. Ausserdem soll das Display zu den Längsseiten hin weniger gekrümmt sein.

Keine näheren Angaben liegen uns zum Galaxy S23 und Galaxy S23+ vor. Sie dürften aber ähnlich grosse Displays wie die Vorgänger erhalten. Würde heissen, dass das Galaxy S23 ein 6,1 und das Plus-Modell ein 6,6 Zoll Display erhalten würde. Es bleibt zu hoffen, dass Samsung die LTPO-Technik auch bei diesen Modellen vollumfänglich einsetzen wird. Beim Galaxy S22(+) war dies bekanntlich nicht der Fall. Was bei allen drei Galaxy S23-Modellen bleiben dürfte, ist die Punch-Hole für die Selfie-Kamera. Auf eine unsichtbare „Under Screen Camera“ wird Samsung wohl auch in diesem Jahr verzichten.

Kamera

Die ultimative Kamera wird man wie im Vorjahr mit dem Ultra-Modell erhalten. Wie es heisst, soll beim Galaxy S23 Ultra ein noch unangekündigter Hauptsensor mit 200 Megapixel zum Einsatz kommen. Laut dem Leaker Ice universe handelt es sich dabei um einen Sensor mit 0,6 μm grossen Pixeln und einer 1/1,3 Zoll grossen Sensorfläche. Die Blendenöffnung wird mit f/1.7 aufgeführt, womit der Sensor noch etwas mehr Licht einfangen kann. Laut einem Bericht von GalaxyClub wird Samsung beim Ultra-Modell weiterhin auf eine 10 MP Periskop-Telelinse setzen. Megapixel-technisch wäre diese identisch zu den Vorgängern.

An der Kameraoptik soll sich laut Ice Universe hingegen nichts ändern, der sich in dieser Hinsicht ziemlich sicher scheint. Die Kameramodule werden demnach genau gleich aussehen, wie beim Samsung Galaxy S22 Ultra aus dem Vorjahr. Damit wäre es die erste Generation innerhalb der Galaxy Ultra-Reihe, die keine runderneuerte Kameraoptik erhalten würde. In den Vorjahren hat Samsung die Optik stets angepasst.

Das Samsung Galaxy S23 und Galaxy S23+ werden das identische Kamera-Setup erhalten. Wie es unter anderem bei den niederländischen Kollegen von GalaxyClub heisst, sollen beide Modelle über eine bessere 12 MP-Frontkamera erhalten. Die Telelinse wird wohl weiterhin eine Auflösung von 10 MP verfügen und damit einen optischen 3-fach Zoom ermöglichen. Auch bei der Ultraweitwinkelkamera mit 12 MP ändert sich in puncto Megapixel wohl nichts. Es wird gemunkelt, dass auch das Galaxy S23 Ultra dieselbe Ultraweitwinkelkamera erhält.

Akku

Es kursieren Hinweise darauf, dass Samsung beim Galaxy S23 und Galaxy S23+ einen etwas grösseren Akku verbauen wird. Das Galaxy S23 soll neu einen 3900 mAh erhalten und das Plus-Modell einen 4700 mAh Akku. Das wäre immerhin 200 mAh mehr Kapazität als noch beim direkten Vorgänger. Mit 5000 mAh soll die Kapazität beim Galaxy S23 Ultra exakt gleich ausfallen.

Sonstiges

Samsung könnte beim Galaxy S23 Ultra erstmals den Qualcomm 3D Sonic Max Fingerabdrucksensor integrieren. Es handelt sich dabei um einen Ultraschall-Fingerabdrucksensor der sogar eine Zwei-Finger-Authentifizierung ermöglicht. Das wäre insbesondere für Apps mit hohen Sicherheitsstandards (beispielsweise e-Banking) spannend. Die Fehlerquote des grossen Fingerabdrucksensors (600 Quadratmillimetern liegt laut Qualcomm bei ca. 1:250.000.

Das iPhone 14 (Pro) kann in den USA und Kanada via Satellit kommunizieren, um einen Notruf abzusetzen. Demnächst startet der Satelliten-Notrufdienst auch in Deutschland, Grossbritannien, Irland und Frankreich. Für die Schweiz hat Apple bislang kein Datum genannt. Warum der Satelliten-Notrufdienst in einem Beitrag zum kommenden Galaxy S23 erwähnt wird? Ganz einfach, es kursieren aktuell Meldungen, dass Samsung ab 2023 eine solche Funktion auch in ihren Smartphones bereitstellen möchte. Ein heisser Kandidat für diese Funktion ist zweifelsohne die kommende Galaxy S23-Reihe.

Wann wird Samsung das Galaxy S23 vorstellen?

Samsung bringt seine Galaxy S-Smartphones in der Regel im ersten Quartal (Januar bis April) auf den Markt. Das Galaxy S22 hat Samsung am 9. Februar 2022 präsentiert, das Galaxy S21 wurde sogar schon im Januar enthüllt. In diesem Jahr stehen die Zeichen jedoch wieder auf Februar. Zumindest kursieren in Südkorea entsprechende Berichte. Dort heisst es, dass Samsung einen Vorstellungstermin (Galaxy Unpacked) in der ersten Februarwoche 2023 anpeilt. Markstart soll die Galaxy S23-Reihe dann am 17. Februar 2023 feiern.

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