Sony Xperia 1 IV im Test: Das etwas andere Flaggschiff-Smartphone

Es ist schon eine Weile her, als ich das letzte Mal ein Smartphone von Sony zum Testen erhalten habe. Umso mehr habe ich mich auf das Sony Xperia 1 IV (ausgesprochen Mark 4) gefreut, das mich über die letzten Wochen im Alltag begleitet hat. Wer es noch nicht kennt: Das Xperia 1 IV ist das aktuelle Flaggschiff-Smartphone aus dem Hause Sony und ist gleichzeitig mit dem Mittelklasse-Smartphone Xperia 10 IV in der Schweiz lanciert worden.

Ausgestattet ist es mit allem, was man in der heutigen Zeit von einem Flaggschiff erwartet. Ja, vielleicht sogar noch mit etwas mehr. Da denke ich etwa an die vielen professionellen Foto- und Videofunktionen, die besonders kreative Menschen ansprechen dürften, aber auch an Dinge, wie der integrierte 3,5 mm Klinkenanschluss. Mir ist kein anderer Hersteller bekannt, der in seinen Flaggschiffen noch einen herkömmlichen Klinkenanschluss bietet.

All das hat seinen Preis: Rund 1400 Franken verlangt Sony für das Xperia 1 IV in der Schweiz. Damit kostet es sogar mehr als das Samsung Galaxy S22 Ultra oder das Apple iPhone 13 Pro Max (256 GB). Ich habe das Sony Xperia 1 IV in den letzten drei Wochen unter die Lupe genommen und verrate dir jetzt, ob sich der hohe Anschaffungspreis auch wirklich lohnt.

Design und Verarbeitung

Sony hat in den letzten Jahren viele Trends ausgelassen. Ob das jetzt richtig oder falsch war, lassen wir mal so stehen. Auch beim Xperia 1 IV setzt der japanische Hersteller auf seine eigene Designsprache und bleibt sich damit treu – wie immer. Charakteristisch für die Xperia-Reihe ist das 21:9-Seitenformat. Dadurch ist das Gerät dünner, dafür aber auch etwas länger als vergleichbare Smartphones.

Sony Xperia 1 IV mit Kopfhöreranschluss
Bild: vybe

In der Praxis stört das für Smartphones untypische 24:9 Seitenformat nicht. In Kombination mit der kantigen Längsseiten und der matten Rückseite, liegt das Gerät sehr gut in der Hand. Dafür werden Nutzer*innen mit kleineren Händen kaum an die Bedienelemente im oberen Drittel herankommen. Wobei das inzwischen bei allen Smartphones mit 6 und mehr Zoll Displays der Fall ist.

Der SIM-Schacht lässt sich ganz ohne Werkzeug öffnen
Der SIM-Schacht lässt sich ohne Werkzeug öffnen | Bild: vybe

Sony macht wie bereits erwähnt nicht jeden Trend mit, so auch nicht denjenigen zu „rahmenlosen Displays“. Das Sony Xperia 1 IV verfügt somit nicht über eine Notch oder eine Punch-Hole (Loch im Display), sondern oben und unten einen Balken. Dort bringt Sony die Selfie-Kamera und die Stereo-Lautsprecher unter. Der Fingerabdrucksensor befindet sich überdies nicht im Display, sondern ist seitlich im Power-Button integriert. Dieser reagierte im Test leider nicht immer zuverlässig, so dass die Entsperrung oftmals erst im zweiten oder gar dritten Anlauf klappte.

Ich würde das Design des Xperia 1 IV insgesamt als schlicht und auch etwas „altbacken“ bezeichnen, aber dennoch ansprechend. Abgesehen vom untypischen Formfaktor, fällt man damit nicht wirklich auf. Gut, vielleicht erntet man bei der Variante in dunkelviolett den einen oder anderen neugierigen Blick. Bei den „klassischen“ Farben Schwarz und Weiss eher nicht.

Sony Xperia 1 IV Display-Helligkeit
Die Helligkeit des Displays ist im Freien eingeschränkt | Bild: vybe

Display

Das Sony Xperia 1 IV hat ein 6,5 Zoll OLED-Display mit 21:9-Seitenverhältnis und einer Bildwiederholrate von 120 Hertz integriert. Leider unterstützt das Display keine variable Bildwiederholrate. Heisst: Das Display kann die Bildrate nicht automatisch regulieren, was in der Regel in einem erhöhten Akkuverbrauch resultiert. Andere Hersteller, wie Samsung oder Oppo, setzt auf OLED-Displays mit LTPO-Technik. Damit kann die Bildwiederholrate stufenlos reguliert werden.

Eine Besonderheit stellt die maximale Auflösung des Displays im Xperia 1 IV dar. Denn alle bisherigen Xperia 1-Smartphones von Sony sind mit Displays mit 4K-Auflösung (3840 x 1644 Pixel) ausgestattet, das ändert sich auch beim neuesten Sprössling nicht. Allerdings wird 4K nur mit kompatiblen Apps/Inhalten erreicht. Heisst: In der Regel läuft es mit QHD+-Auflösung – was aber immer noch mehr als genug ist und eine knackig scharfe Darstellung ermöglicht.

Seitenansicht des Sony Xperia 1 IV
Bild: vybe

Sony verspricht, dass das Display um 50% heller ist als sein Vorgänger. Da ich den Vorgänger nie bei mir im Test hatte, kann ich das weder bestätigen noch abstreiten. Was ich aber sagen kann: So richtig „hell“ will das Display nicht werden. Das fällt vor allem im Freien auf. Während ein Oppo Find X5 Pro problemlos abgelesen werden kann, erscheint der Inhalt auf dem Xperia 1 IV ziemlich dunkel. Zwar ist der Inhalt noch lesbar, aber wirklich top ist die Helligkeit nicht.

Schade, denn sonst kann das Display in puncto Kontrast, Farbwiedergabe und Blickwinkelstabilität vollends überzeugen. Vor allem bei Videos (mit entsprechend hoher Auflösung) spielt das Display seine Stärken aus. Hier kommt dem Xperia 1 IV auch das für Smartphone untypische 21:9-Seitenverhältnis zu Gute.

Sony Xperia 1 IV Rückseite
Bild: vybe

Ausstattung und Leistung

Im Sony Xperia 1 IV gibt der Snapdragon 8 Gen 1 von Qualcomm den Takt an. Das ist der Standard bei 2022er Flaggschiff-Smartphones. Ihm stehen 12 GB RAM und je nach Modell 256 oder gar 512 GB interner Speicherplatz zur Seite. Untypisch für Flaggschiff-Smartphones: Der Speicherplatz lässt sich problemlos und kostengünstig mit einer microSD-Speicherkarte erweitern.

Bei alltäglichen Aufgaben, wie im Internet surfen, Musik hören oder die sozialen Medien nutzen, hinterlässt das Xperia 1 IV einen tadellosen Eindruck. Da ruckelt nix und alles läuft flüssig. Der High-End-Prozessor von Qualcomm hat jedoch ein Problem: Er wird schnell warm, wenn nicht sogar heiss. Aufgrund der Wärmeentwicklung wird die Leistung gedrosselt. Leider passiert das beim Xperia 1 IV nicht nur bei längeren Gaming-Sessions, sondern kann auch mal bei Videoaufnahmen in 4K oder beim Aufladen auftreten. Das sollte nicht sein.

Was die restliche Ausstattung betrifft, lässt das Xperia 1 IV eigentlich keine Wünsche offen. Das Android-Smartphone unterstützt 5G, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.2 und NFC. Ja, sogar der 3,5 mm Klinkenanschluss ist weiterhin mit an Bord. Etwas, das die Mitbewerber bei ihren Flaggschiff-Smartphones schon vor langer Zeit über Bord geworfen haben. Positiv möchte ich zudem das gelungene haptische Feedback und die herausragenden Stereo-Lautsprecher hervorheben. Ach ja, es gibt sogar eine LED-Benachrichtigung.

Sony Xperia 1 IV Kamera-Modus
Bild: vybe

Kamera

Das Sony Xperia 1 IV ist weniger ein Smartphone für Nutzer*innen, die einfach in der Automatik ein Foto schiessen möchten. Vielmehr ist es ein Kamera-Smartphone, das sich an Fotografie-Liebhaber richtet, die gerne die Kontrolle über Dinge wie die Verschlusszeit, Blende & Co. haben möchten. Wer nur draufhalten und abdrücken möchte, könnte mit dem Sony Xperia 1 IV etwas überfordert sein.

Technisch hat sich auf den ersten Blick nicht viel zum Vorgängermodell Xperia 1 III geändert. Weiterhin setzt Sony auf eine Triple-Kamera mit je 12 Megapixel-Auflösung. Es gibt die Hauptkamera mit 24 mm bei einer f/1.7-Blende, eine Ultraweitwinkelkamera mit 16mm und f/2.2-Blende und eine ganz besondere Telelinse mit 85-125 mm und f/2.3-f/2.8-Blende. Alle drei Objektive verfügen über einen eigenen Bildsensor, der Videoaufnahmen in 4k mit bis zu 120 fps ermöglicht. Dazu gesellt sich noch ein ToF-Sensor. Ein Update erhält in diesem Jahr die Selfie-Kamera, die jetzt mit 12 MP (endlich) etwas höher auflöst.

Sony Xperia 1 IV Kamera
Bild: vybe

Ich habe es erwähnt, das Xperia 1 IV hat eine ganz besondere Telelinse erhalten. Was ich damit genau meine? Ganz einfach, Sony bietet als erster Smartphone-Hersteller einen stufenlosen optischen Zoom. Damit kann nahtlos zwischen den Zoomstufen 3,5x (85 mm) und 5,2x (125 mm) gewechselt werden. So, wie man das sonst von digitalen Systemkameras kennt. Im Test hat der Zoom der Telelinse gut funktioniert, wenn auch die Umsetzung in der App teilweise etwas holprig ist und die Aufnahmequalität einen Tick besser sein dürfte. Für die Zukunft wünsche ich mir zudem einen höheren Zoom und eine höhere Auflösung.

Die Haupt- und Ultraweitwinkelkamera machen gute Aufnahmen, ohne sie mittels künstlicher Intelligenz zu verändern. Das bedeutet, dass die Farben der Aufnahmen sehr natürlich und mit einem hohen Detailgrad rüberkommen. Übersättigte Farben, wie es bei einigen Smartphone-Herstellern der Fall ist, kennt das Xperia 1 IV nicht. Doch genau das könnte ein Problem sein. In der Tat bevorzugen viele Nutzer*innen Aufnahmen, die intensive Farben aufweisen. Das haben bereits etliche „Blind-Tests“ im Netz eindrücklich bewiesen.

Ich lasse folgend einfach mal ein paar Beispielfotos für sich sprechen. Anmerkung: Unser CMS komprimiert die Bilder leider. Wer sie in voller Auflösung betrachten möchte, findet diese und weitere Aufnahmen bei Google Fotos.

Hauptkamera

Sony Xperia 1 IV Foto mit Hauptkamera
Bild: vybe

Ultraweitwinkel

Sony Xperia 1 IV Foto mit Ultraweitwinkel
Bild: vybe

Telelinse 3,5x

Sony Xperia 1 IV Foto mit Zoom
Bild: vybe

Telelinse 5,2x

Sony Xperia 1 IV Foto mit Zoom 2
Bild: vybe

Low-Light mit Hauptkamera

Sony Xperia 1 IV Low-Light mit Hauptkamera
Bild: vybe

Die Kamera-App ist ein Traum für Fotografie-Liebhaber

Ein Kränzchen möchte ich der umfangreichen Kamera-App namens „Photo Pro“ winden. Sie ähnelt vom Aufbau her einer Sony Alpha Spiegelreflexkamera. Über ein virtuelles Drehrad lässt sich durch die verschiedenen Modi (Basic, Auto, Programmautomatik, Verschlusszeit, manuelle Belichtung) wechseln. Um nur schnell mal ein Foto zu machen, bietet sich der Basic-Modus an. Er bietet rudimentäre Einstellungsmöglichkeiten und erinnert an eine „typische“ Smartphone-Kamera-App. Einzig in diesem Modus kann über die virtuelle Auslösetaste ein Foto aufgenommen werden.

Die Photo Pro App auf dem Sony Xperia 1 IV
Die Kamera-App im sogenannten „Basic“-Modus. | Screenshot: vybe

In allen anderen Modi wird das Foto mittels der physischen Auslösetaste am Gehäuserahmen geschossen, so auch in der Automatik. Die Automatik sieht optisch schon aus, wie auf einer Spiegelreflexkamera. Die wichtigsten Einstellungen werden in diesem Modus, wenig überraschend, jedoch ebenfalls automatisch vorgenommen. Anders sieht es in den restlichen Modi aus. In der Programmautomatik wird beispielsweise nur die Verschlusszeit automatisch gesteuert, den Rest kann der Nutzer selber festlegen.

Ein Augenschmaus für Fotografie-Liebhaber*innen sind die Modi „Verschlusszeit“ und manuelle Belichtung. Hier kann der Nutzer so ziemlich alles selber festlegen. Dies setzt natürlich gewisse Vorkenntnisse voraus.

Die Photo Pro App auf dem Sony Xperia 1 IV
Die Photo App im Modus „Manuelle Belichtung“ | Screenshot: vybe

Für mobile Filmemacher: Video Pro und Cinema Pro

Auch an die Filmemacher hat Sony gedacht. Gleich zwei Apps stehen hierfür zur Auswahl: Video Pro und Cinema Pro. Beides sind sehr mächtige Apps, die viele individuelle Einstellungsmöglichkeiten bieten. Wie auch bei der App für die Fotografie, setzen sie beide ein gewisses Vorwissen voraus. Der 0815-User dürfte mit den vielen Möglichkeiten überfordert sein.

Die Kameraqualität hinsichtlich Videos bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau, wie bei den Fotos. Die Haupt- und Ultraweitwinkelkamera sind gut bis sehr gut, hingegen hat die Telelinse noch etwas Potenzial. An dieser Stelle sei angemerkt, dass sich die Qualität seit dem letzten Update (14. Juli 2022) sichtbar gebessert hat. Möglich, dass Sony mit nächsten Updates noch mehr Qualität herausholen wird.

Software

Ausgeliefert wird das Xperia 1 IV ab Werk mit Android 12. Wer ein unverändertes Android (Stock-Android) mag, der wird sich bei Sony sofort pudelwohl fühlen. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Mitbewerbern, verzichtet Sony auf eine stark angepasste Oberfläche. Sony orientiert sich am ursprünglichen Design von Android und erweitert das System mit einigen sinnvollen Funktionen und Apps. Mit Bloatware hält sich Sony zurück.

Praktisch unverändertes Android auf dem Xperia 1 IV
Sony setzt ein praktisch unverändertes Android ein | BIld: vybe

Was leider enttäuschend ist: Sony bietet offiziell nur zwei grosse Android-Updates für das Xperia 1 IV an. Heisst, nach Android 14 ist Schluss bzw. erhält nur noch ein weiteres Jahr lang die Android-Sicherheitspatches. Ich meine, wir sprechen hier nicht von einem Einsteiger- oder Mittelklasse-Smartphone, sondern von einem 1400 Franken teuren Gerät. Immerhin hält Sony sein Flaggschiff-Smartphone mehr oder weniger aktuell: Auf meinem Testgerät war der Sicherheitspatch von Juni.

Sony Xperia 1 IV Teaser
Bild: vybe

Akku und Laden

Der Akku umfasst beim aktuellen Modell nun eine Kapazität von 5000 mAh. Das ist ungefähr das, was auch die anderen Hersteller bei ihren Flaggschiffen bieten. Während der Testphase erreichte das Xperia 1 IV zufriedenstellende Laufzeiten. Oder anders gesagt: Ich konnte das Gerät auch bei reger Nutzung locker einen Tag ohne Nachladen nutzen. Natürlich ist das ein ungefährer Wert und hängt wie immer mit dem eigenen Nutzungsverhalten zusammen.

Bei der Ladegeschwindigkeit hinkt Sony hinterher. Maximal 30 Watt gibt es über den USB-C-Anschluss. Etwas wenig, wenn man bedenkt, dass inzwischen Smartphones mit bis zu 150 Watt erhältlich sind. Damit möchte Sony sicherstellen, dass der Akku eine lange Lebenszeit erreicht. Ein berechtigter Einwand. Ach ja, auch via Wireless-Charging lässt sich das Sony Xperia 1 IV laden. Dann allerdings nur mit maximal 15 Watt.

Pro und Contra des Sony Xperia 1 IV

  • eigenständiges Design, das gut in der Hand liegt
  • Kamera mit Potenzial und professioneller App(s)
  • gute Akkulaufzeit
  • tolle Stereo-Lautsprecher
  • microSD-Slot, 3,5 mm Klinke und LED-Benachrichtigung
  • praktisch unverändertes Android (Stock-Android) mit wenig Bloatware
  • Display-Helligkeit dürfte höher
  • Fingerabdrucksensor teils ungenau
  • Wärmeentwicklung des Prozessors
  • Ladegeschwindigkeit
  • Update-Politik (nur zwei grosse-Android-Updates)
Sony Xperia 1 IV
Bild: vybe

Das Testfazit zum Sony Xperia 1 IV

Das Sony Xperia 1 IV ist in vieler Hinsicht anders. Das fängt beim Aussehen an. Nein, beim Sony gibt es kein rahmenloses Display. Sony macht auch 2022 nicht jeden Trend mit. Irgendwie finde ich diese Haltung ganz cool, ist aber auch gleichzeitig ziemlich gewagt. Denn nicht jeder wird die etwas breitere Ränder mögen. Mich hat es nicht gestört – im Gegenteil. Es ist mal wieder etwas anderes, was ich da in den Händen halten durfte.

Die Wärmeentwicklung des Qualcomm Snapdragon 8 Gen 1 hat Sony im Xperia 1 IV leider nur bedingt in den Griff bekommen. Heisst: Das Gerät wird relativ schnell warm. bzw. sogar heiss und die Leistung wird gedrosselt. Als Gaming-Smartphone kann ich das Sony-Flaggschiff deshalb nicht empfehlen. Schade eigentlich, denn das grosse 21:9-Display mit 4K-Auflösung und 120 Hertz Bildwiederholrate würde sich definitiv dafür anbieten.

Das Sony Xperia 1 IV bietet Funktionen, welche andere Flaggschiffe nicht (mehr) haben, dazu gehört beispielsweise der microSD-Slot, der 3,5 mm Klinkenanschluss oder die LED-Benachrichtigung. Positiv werte ich zudem, dass Sony auf ein praktisch unverändertes Android (Stock) ohne viel Bloatware setzt. Nur schade, dass Sony hinsichtlich der Update-Politik (lediglich zwei grosse Android-Updates) einigen Mitbewerbern noch nachhinkt.

Die Kamera birgt ein enormes Potenzial. Das Problem: Viele werden dieses Potenzial nie komplett ausschöpfen können. Wer einfach nur draufhalten und abdrücken möchte, der ist mit dem Xperia 1 IV nicht gut beraten. Es gibt zwar einen Basic-Modus, der alle Einstellungen automatisch vornimmt, aber der ist nicht auf Augenhöhe mit den Mitbewerbern. Das volle Potenzial der Kamera lässt sich nur dann ausschöpfen, wenn man sich wirklich mit den Funktionen beschäftigen möchte bzw. damit auskennt. Wer dazu bereit ist, bekommt eine vielseitige Kamera, die sich sowohl für Fotos als auch Videos gut eignet.

Das Sony Xperia 1 IV ist ab sofort zum Preis von 1399 Franken in den Farben Schwarz und Violett erhältlich.

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