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Suunto kommt in chinesische Hände

Der für seine Sportuhren bekannte finnische Hersteller Suunto wurde vom ebenfalls in Finnland ansässigen Unternehmen Amer Sports an den chinesischen Konzern Liesheng verkauft. Wie es in einer Pressemitteilung heisst, ist der Verkauf bereits beschlossene Sache und soll noch im ersten Halbjahr 2022 abgeschlossen werden. Wie viel der chinesische Konzern Liesheng für Suunto bezahlt, wurde nicht kommuniziert.

Was bedeutet das nun für die bestehenden Produkte von Suunto? Dazu nimmt Hekki Norta, Brand President von Suunto, wie folgt Stellung: „Für dich als Fan, Community Mitglied und Nutzer von Suunto ist dieser Wechsel kein wirklicher Wechsel. Die Suunto-Marke, Produkte, digitale Dienste, regelmässige Software-Updates, Datenschutz und Kundendienst – all diese Dinge und mehr werden normal weitergeführt.“

Auch künftig möchte Suunto weiterhin High-End-Produkte entwickeln, die besonders für Outdoor-Aktivitäten entwickelt werden. Der neue Besitzer aus China hat zudem „angedeutet“, dass die Geschäfte von Suunto von Vantaa in Finnland aus geführt werden – so wie bisher. Allerdings ist eine „Andeutung“ nicht mit einer „Bestätigung“ gleichzustellen. Aus der Pressemitteilung geht nicht hervor, ob alle bestehenden Mitarbeitende übernommen werden.

Hekki Norta ist überzeugt, dass durch die neuen Besitzer die „Schultern des Unternehmens gestärkt werden“, um auch künftig neue Produkte zu entwickeln. Gegründet wurde Suunto als Familienunternehmen vom Vermesser und Erfinder Tuomas Vohlonen im Jahre 1936. Anfänglich stellte das Unternehmen Magnetkompasse her, welche wie eine Armbanduhr am Handgelenk getragen werden konnten. 1999 wurde das Unternehmen von Amer Sports übernommen.

Liesheng wurde unseren Informationen zufolge im Jahr 2015 gegründet. Der Konzern steht auch hinter der Marke „Haylou“, welche elektronische Produkte, wie Kopfhörer und Smartwatches, entwickelt.

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