Jurassic World 3: Ein neues Zeitalter

Wieder mal Bock auf Popcornkino? Diese Blockbuster erwarten dich in der Sommersaison

Blockbuster. Das heisst in der Regel viel Action, noch mehr Visual Effects und eine Handlung, die nicht immer in die Tiefe geht. Man mag von ihnen halten, was man möchte, doch wenn wir ehrlich sind, müssen wir uns eingestehen: Fast alle Menschen schauen sich zwischendurch gerne einen Popcornfilm im Kino an – und sei es nur, um eine gute Zeit mit seinen Freund:innen zu verbringen. Nachdem die Pandemie nun überstanden scheint, kommt auch das Kino wieder in Fahrt und kredenzt uns unter anderem all die Blockbuster, die in den letzten zwei Jahren auf der Warteliste landeten. Und weil die «Summer Season» des Kinos wenig mit dem meteorologischen Sommer zu tun hat, geht es schon im Mai los.

«Doctor Strange in the Multiverse of Madness» (4. Mai)

Doctor Strange In The Multiverse of Madness Kinostart
Bild: Disney

Wer nicht schon tief im Marvel-Universum drin steckt, sollte erst gar nicht versuchen, diesen Film zu schauen. Nur schon wenn man den letzten Marvel-Film, «Spider-Man: No Way Home», verpasst hat, wird man die Zusammenhänge in «Doctor Strange 2» nicht vollständig verstehen.

Für Marvel-Fans ist die jüngste Installation des Marvel-Franchises spannend, da man laut Mastermind Kevin Feige neue Wege beschreiten wird. Der Titel deutet es dabei schon an: «Doctor Strange in the Multiverse of Madness» ist im Horrorgenre angesiedelt. Für Marvel ein Novum.

Regie führt Sam Raimi, der sozusagen als Vater der modernen Marvel-Filme gilt: Er hatte von 2002 bis 2007 die «Spider-Man»-Trilogie inszeniert und damit den Superhelden-Hype befeuert. Ausserdem ist er ein ausgewiesener Horrorexperte und hat mit seinem Film «The Evil Dead» von 1981 eines der bekanntesten Horror-Franchises begründet.

«Top Gun: Maverick» (26. Mai)

Top Gun Maverick Kinostart
Bild: Paramount

Tom Cruise darf nochmals als Jetpilot ran. Der neue Film kommt mit massig martialischem Gedöns, 80er-Nostalgie und Poser-Aufnahmen daher. Selbstverständlich darf auch der Überhit «Danger Zone» nicht fehlen, der 1986 sicherlich auch massgeblich zum Erfolg von «Top Gun» beigetragen hat.

Der Inhalt? Nun, Pete Mitchell aka. Maverick stellt noch immer seinen Mut als Jetpilot unter Beweis. Als Testpilot lebt er seinen Traum und versucht Beförderungen auszuweichen, da ihn diese nur an den Boden fesseln würden. Doch eine junge Riege zu trainierender Pilot:innen rückt nach, um dem alten Fliegerass das Leben schwer zu machen. Und selbstverständlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Dieses Mal verguckt sich Maverick in die alleinerziehende Mutter Penny (Jennifer Connelly).

«Jurassic World: Ein neues Zeitalter» (9. Juni)

Jurassic World 3 Ein neues Zeitalter Kinostart
Bild: Universal Pictures

Auch «Jurassic World 3» wurde wegen der Pandemie um ein Jahr verschoben. Nun geht es aber im Juni definitiv in die letzte Runde der Dinogeschichte, die 1993 mit «Jurassic Park» begann. Für das Finale der «Jurassic World»-Trilogie fährt das Studio die ganz grossen Besetzungsgeschütze auf: Nebst dem Cast aus den vorherigen zwei Teilen ist auch das Originaltrio aus Jeff Goldblum, Sam Neill und Laura Dem in ihren legendären Rollen zu sehen. Goldblum war zwar bereits in «Jurassic World 2» dabei, hatte da aber nur einen klitzekleinen Auftritt.

Der dritte Teil wurde wieder von Regisseur Colin Trevorrow umgesetzt, der dem Dino-Franchise 2015 mit «Jurassic World» neues Leben eingehaucht hatte: Der Film spielte weltweit über 1,6 Milliarden Dollar ein und konnte sich unter den Top 10 der kommerziell erfolgreichsten Filme platzieren.

In «Jurassic World: Ein neues Zeitalter» kann sich Trevorrow nun so richtig austoben. Der Trailer deutet bereits an, dass wir so viele Dinosaurier zu sehen bekommen wie noch nie zuvor. (Und dieses Mal haben sie sogar Federn). Wie genau es die Dinosaurier es geschafft haben, sich über die ganze Welt zu verbreiten, muss der Film aber noch einigermassen plausibel erklären. Aber vermutlich ist den meisten unter euch Logik in einem Dinofilm sowieso nicht so wichtig.

«Lightyear» (16. Juni)

Pixars Lightyear Kinostart
Bild: Disney

Es ist das 2022 und damit das Jahr, in dem wir endlich wieder einmal einen Pixar-Film im Kino zu sehen bekommen. Dieser heisst schlicht «Lightyear» und dürfte euch sicher bekannt vorkommen: Es ist der Nachname der Spielfigur aus der «Toy Story»-Reihe.

Weshalb der Spielzeugastronaut nun plötzlich zu einem «realen» Menschen geworden ist und durchs Weltall reist, lässt sich einfach erklären: Tatsächlich basiert die Spielzeugfigur in der fiktiven Welt von «Toy Story» auf einem realen Vorbild. Und genau dessen Geschichte bekommen wir jetzt in «Lightyear» zu sehen.

Die Geschichte dreht sich um den jungen Astronauten Buzz Lightyear, der bereits für wichtige Missionen eingesetzt wird. Doch ein Fehler seinerseits sorgt dafür, dass er sich plötzlich 62 Jahre in der Zukunft wiederfindet. Dort muss er nicht nur einen Weg zurück finden, sondern sich auch dem Kampf gegen den bösen Zurg stellen.

«Minions: Auf der Suche nach dem Mini-Boss» (30. Juni)

Minions Auf der Suche nach dem Mini-Boss Kinostart
Bild: Universal Pictures

Man hasst sie oder man liebt sie, dazwischen gibt es wenig. Die gelben Nichtsnutze aus dem «Ich, einfach unverbesserlich»-Universum bekommen ihren zweiten Solofilm. Die gelbe Flut hätte eigentlich schon im Juli 2020 erscheinen sollen, musste aber aus bekannten Gründen verschoben werden. Das führte zum amüsanten Ergebnis, dass in den Läden lauter Produkte standen, auf denen Minions zu sehen waren, da die Produkte der Lizenznehmer bereits in den Lagern standen.

Der deutsche Titel des Films ist etwas irreführend, denn so lange müssen die Minions Kevin, Stuart und Bob gar nicht nach einem Mini-Boss suchen. Sie finden ihn schon relativ früh in Form des 12-jährigen Gru. Dieser träumt davon, ein Superschurke zu werden.

Die Minions sind von dem kleinen Möchtegerngangster so angetan, dass sie beschliessen, ihm bei der Umsetzung seines Traums zu helfen. Als unerwartet eine Stelle beim Verbrecherkollektiv «Fiesen 6» frei wird, bewirbt sich Gru. Doch dann legt er sich mit ihnen an, wird entführt und plötzlich gerät alles ausser Kontrolle.

«Thor: Love and Thunder» (6. Juli)

Thor Love and Thunder Kinostart
Bild: Disney

Ja, Marvel ist definitiv zurück und haut gefühlt im Monatstakt neue Filme raus. (Der nächste kommt im November). Im Gegensatz zu «Doctor Strange 2» dürfte «Thor: Love and Thunder» aber um einiges leichtherziger werden. Regie führt erneut der Neuseeländer Taika Waititi, der mit seinem schrägen Humor bereits «Thor 3» zum Erfolg verholfen hat.

Der vierte Teil könnte aber genauso gut als «Guardians of the Galaxy 2.5» bezeichnet werden, denn Peter Quill und Co. sind im Film prominent vertreten. Thor reist nämlich mit ihnen quer durchs Universum und entscheidet sich schliesslich, seinen Job als Superheld an den Nagel zu hängen, um sich auf eine Art Selbstfindungstrip zu begeben.

Sein Vorhaben ist aber nur von kurzer Dauer, denn schon bald rückt ihm Christian Bale auf die Pelle. Dieser spielt Gorr den Götterschlächter, ein Wesen, das sich zum Ziel gesetzt hat, alle Gottheiten auszurotten.

«DC League of Super-Pets» (28. Juli)

DC League of Super-Pets Kinostart
Bild: Warner Bros.

Nachdem Marvel mit «Big Hero 6» und «Spider-Man: Into the Spider-Verse» bewiesen hat, dass auch Superheld:innenfilme im Animationsformat die Leute in Scharen ins Kino locken, zieht DC nun nach. Und nach dem Erfolg von «Pets» uund «Pets 2» scheint es zumindest auf dem Papier eine gute Idee zu sein, einen Superheld:innenfilm über Haustiere zu machen.

«DC League of Super-Pets» basiert auf dem Comic-Reihe «Legion of Super-Pets», die erstmals 1962 erschienen ist. Der Film ist eine Komödie und dreht sich um Supermans Labrador-Retriever Krypto, der dank seiner kryptonischen Herkunft ebenfalls Superkräfte hat. Als die Justice League von Lex Luthor entführt wird, macht Krypto sich auf, sie zu retten. Ihm zur Seite steht eine Gruppe Haustiere aus dem Tierheim, die durch einen Unfall ebenfalls Superkräfte erlangt haben.

Warner Bros. dürfte für den Film ein ordentliches Budget bereitgestellt haben, wenn man sich die Liste der Synchronsprecher anschaut. Dort finden sich unter anderem Dwayne «The Rock» Johnson, Kevin Hart und Keanu Reeves.

«Bullet Train» (4. August)

Bullet Train Kinostart
Bild: Sony Pictures

Ja, was macht eigentlich Brad Pitt? Nun, der prügelt sich ab August durch einen japanischen Hochgeschwindigkeitszug. Das Action-Spektakel wird von Regisseur David Leitch inszeniert, den Fans von rasanten Prügel- und Waffenorgien sicher von «John Wick», «Atomic Blonde» oder «Deadpool 2» kennen dürften.

Im mit ordentlich schwarzem Humor gepriesenen Action-Thriller findet sich der Auftragsmörder mit dem Codenamen Ladybug in einem sogenannten Bullet Train wieder. Dieser Hochgeschwindigkeitszug bewältigt die Strecke von Tokio nach Kyoto ohne Halt. Ladybug befindet sich an Bord, weil dort auch sein neues Opfer ist.

Unabhängig von ihm befinden sich aber noch fünf weitere Auftragskiller an Bord. Sie alle haben es zwar auf unterschiedliche Zielpersonen abgesehen, doch die sechs Killer kommen sich schon bald gegenseitig in die Quere. Denn die verschiedenen Missionen scheinen irgendwie miteinander verbunden zu sein – obwohl die Motive teilweise widersprüchlich sind.

«Nope» (11. August)

Nope Kinostart
Bild: Universal Pictures

Horror-Mastermind Jordan Peele ist mit einem neuen Film zurück. Obwohl sein Erstlingswerk «Get Out» noch eine kleine Indie-Produktion war, avancierte sein nächster Film «Wir» bereits zu einem Publikumsmagnet. Bei «Nope» dürfte das nicht anders sein, auch wenn der Film inhaltlich wohl mehr hergeben wird, als der durchschnittliche Popcornstreifen.

Der Horrofilm porträtiert das Paar James und Jill. In einem ländlichen Tal in Kalifornien trainieren sie Pferde, die bei Hollywoodproduktionen zum Einsatz kommen. Doch das ruhige Leben fern ab der Zivilisation der beiden ändert sich bald: Eines Nachts erscheinen am Himmel seltsame Phänomene, die sich nicht erklären lassen.

Schockiert von dem Erlebten, müssen sie bald feststellen, dass dies erst die Vorankündigung eines schrecklichen Geheimnisses war, das unaufhaltsam auf sie zusteuert. Damit hat der Schrecken für die wenigen Anwohner in dem kleinen Tal erst begonnen.

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